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Schlafrhythmus
bezeichnet den Umstand, dass das
Gehirn laut Forschungen in diesem
noch sehr jungen Gebiet der Wissenschaft,
während des Schlafes in verschiedenen
Stadien elektrischer Aktivität
ist. Im Wachzustand sind es Betawellen
(>13-50Hz bei >50µV).
Während des Schlafes werden
3-4 Stadien (I, II, III, IV) durchlaufen,
von dem letzten Stadium aus verläuft
die Schlafkurve wieder rückwärts.
Dieser Zyklus dauert etwa 85-110
Minuten, anschließend wird
er wiederholt oder man wacht auf.
Der erste Zyklus ist meistens 5-10
Minuten länger als die anderen.
Sollte man während Stadium
III oder IV aus dem Schlaf gerissen
werden, fällt das Aufstehen
schwerer. Sobald man die Augen schließt,
erzeugt das Gehirn Alphawellen (8-12Hz)
ähnlich den Wellen des leichten
Schlafes beim Einnicken. Darauf
folgen Thetawellen (4-8Hz, 50-100µV)
im Stadium I. Stadium II (8-15Hz,
50-150µV) birgt erste eindeutige
Hinweise auf Schlaf.Stadium III
(2-4Hz, 100-150µV) ist der
Tiefschlaf und in Stadium IV treten
fast nur noch Deltawellen (0,5-2Hz,
100-200µV) auf. Dies ist der
Non-REM- bzw. NREM-Schlaf.
Von
Stadium III oder IV aus geht dieser
Ablauf rückwärts; erst
wenn man wieder bei Stadium I angelangt,
tritt der REM-Schlaf auf (REM =
Rapide Eye Movement - schnelles
Bewegen der Augen), und erst dann
träumt man. Mit jedem Schlafzyklus
verändert sich das Verhältnis
von NREM- zu REM-Schlaf zugunsten
des letzteren. Daher träumt
man morgens am längsten, und
man träumt erst nach 70-80
Minuten Schlaf. Auch ist dies ein
Grund, warum man nach 5-6 Stunden
Schlaf die besten Chancen auf ein
WILD bzw. MILD Klartraum hat.
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